hintergrund sortiment

ZKW Otterbein schickt Zementdrehofen auf die 44. Ofenreise

Startschuss für Bausaison 2026

Großenlüder-Müs, 27.03.2026. Mit der traditionellen Zündung des Zementdrehofens haben die Zement- und Kalkwerke (ZKW) OTTERBEIN Mitte März die 44. Ofenreise gestartet. Pünktlich zum Start von vielen Bauprojekten markiert die feierliche Ofenzündung, begleitet mit den besten Wünschen von Geschäfts- und Werksleitung sowie Mitarbeitenden, den Start in die neue Produktionssaison 2026 und steht für Kontinuität, Verlässlichkeit und Teamleistung.

Im Rahmen der rund neunwöchigen Revisionsarbeiten wurden die Produktionsanlagen umfassend instandgesetzt und gezielt weiterentwickelt. Der rund 42 Meter lange Drehofen, in dem Zementklinker bei Flammentemperaturen von bis zu 2.000 Grad Celsius gebrannt wird, stellt höchste Anforderungen an Technik und Material. Entsprechend wurden rund 100 Tonnen Feuerfestmaterial erneuert, um einen sicheren und stabilen Betrieb über die gesamte Ofenreise hinweg zu gewährleisten.

Neben den Arbeiten an der Ofenanlage wurden auch die Rohmehl- und Zementmahlanlagen akribisch instandgesetzt. Ergänzend dazu wurden gezielte Optimierungen der betrieblichen Abläufe zur weiteren Verbesserung der Prozessstabilität und zur Steigerung der Energieeffizienz realisiert. Begleitend wurden zudem vorbereitende Maßnahmen im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen am Standort durchgeführt.
„Mit der Ofenzündung schaffen wir die Grundlage für einen stabilen und nachhaltigen Anlagenbetrieb – und damit für eine leistungsfähige und verlässliche Versorgung unserer Kunden mit unseren hochwertigen Zementprodukten in der laufenden Bausaison.“, erklärt Geschäftsführer Dr. Christian W. Müller. „Unser Anspruch ist es, Qualität, Liefersicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit dauerhaft auf hohem Niveau zu gewährleisten.“, betont Geschäftsführer Winfried Müller.

„Mehr als 20.000 Arbeitsstunden wurden im Rahmen der diesjährigen Winterrevision geleistet. Die Arbeiten konnten dank hoher Sicherheitsstandards und großem Engagement aller Beteiligten sehr erfolgreich umgesetzt werden. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden und Partnerfirmen, die den straffen Terminplan mit großer Professionalität realisiert haben.“, so Werksleiter Dr. Tilman Scholten.

Bildunterschrift: Den Zementdrehofen auf die 44. Ofenreise geschickt: Dr. Christian W. Müller, Winfried Müller, Dr. Tilman Scholten und Mario Deuchert (v. rechts).

OTTERBEIN unterstützt nachhaltigen Naturschutz in der Caselower Heide

Großenlüder-Müs, 10.02.2026. Seit vielen Jahren unterstützen die Zement- und Kalkwerke (ZKW) OTTERBEIN die Deutsche Wildtier Stiftung mit einer Patenschaft für das Nationale Naturerbe Caselower HeideWir freuen uns, durch dieses langfristige Engagement einen Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung wertvoller Naturflächen leisten zu können und wertvolle Lebensräume dauerhaft zu sichern.

Zu den geförderten Maßnahmen zählen der Waldumbau zu naturnahen Laubmischwäldern, regelmäßiges Fotomonitoring, Brutvogelkartierungen sowie Untersuchungen zur Verbesserung des Wasserhaushalts. Diese Aktivitäten stärken die biologische Vielfalt und schaffen stabile Lebensbedingungen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Den aktuellen Patenbericht mit allen Informationen stellen wir hier zum Download bereit.

Investition in 100-Tonnen-Großbagger für Kalksteinabbau

Großenlüder-Müs, 4.11.2025. Mit der Investition in einen neuen Liebherr R 998 Raupen-Großbagger wurde jüngst bei den Zement- und Kalkwerken (ZKW) OTTERBEIN eine zukunftsweisende Anschaffung realisiert. Der Bagger erweitert ab sofort den Maschinenpark im werkseigenen Steinbruch und bringt modernste Technik, hohe Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit in den täglichen Betrieb.

Der neue Raupen-Großbagger wurde unter anderem für den selektiven und sprengstofflosen Abbau eines besonderen Kalksteins angeschafft, aus dem der Betrieb als einziges Unternehmen in Deutschland Natürlich Hydraulischen Kalk (NHL) in der höchsten Festigkeitsstufe herstellt – u.a. beliebt für anspruchsvolle Sanierungen im Bereich Denkmalpflege oder für raumklimafördernde Kalkputze im ökologischen Hausbau.

Mit einem Gewicht von ca. 100 Tonnen überzeugt der neue Bagger durch eine hohe Reißkraft von 426kN, robuste Bauweise und bietet gleichzeitig eine präzise Steuerung. Der Einsatz von Biohydrauliköl trägt zu einem ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Betrieb bei. Ein speziell für den Einsatz konstruierter Reißlöffel, sorgt für ein optimales Eindringverhalten in das zu gewinnende Material. Zusätzlich bietet die komfortable Fahrerkabine mit ergonomischer Ausstattung, exzellenter Rundumsicht und modernster Assistenztechnik deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen für die Maschinenführer.

„Mit dem neuen Liebherr-Raupenbagger investieren wir in Leistung, Nachhaltigkeit und unsere Belegschaft“, erklärt Bernhard Pfohl, Abteilungsleiter des OTTERBEIN-Steinbruchbetriebs. „Gerade beim selektiven Abbau unseres besonderen Kalksteins zeigt die Maschine ihre Stärken – und unsere Mannschaft ist stolz darauf, mit dieser modernen Technik zu arbeiten. Das ist ein echter Gewinn für unseren gesamten Betrieb.“ Mit dieser Anschaffung stärkt ZKW OTTERBEIN seine technologische Leistungsfähigkeit und sichert zugleich die Qualität und Zukunftsfähigkeit seiner einzigartigen Kalkprodukte.

Neue Studie zur Rauchgasreinigung: Kalkhydrat überzeugt im Vergleich zu Natriumbicarbonat

Der Bundesverband Kalk hat eine aktuelle Studie zum Einsatz von Kalkhydrat in der Rauchgasreinigung beauftragt. Die Ingenieurgesellschaften ENVERUM und ete.a untersuchten die ökologischen und ökonomischen Aspekte von Kalkhydrat im Vergleich zu Natriumbicarbonat in verschiedenen Trockensorptionsverfahren.

Wichtige Ergebnisse auf einen Blick:

  • Kalkhydrat überzeugt insbesondere bei neuen Emissionsanforderungen mit hoher Effektivität und Prozesssicherheit
  • Bei Verfahren mit Kalkhydrat sind geringere Gesamtbetriebskosten, ein einfacheres Handling und eine bessere CO₂-Bilanz nachgewiesen worden
  • Im Kontext einer möglichen Integration von Post-Combustion-Carbon-Capture-Anlagen (PCCC) bietet Kalkhydrat eine zukunftssichere Lösung
  • Die Konfiguration V5 – eine konditionierte Trockensorption mit Kalkhydrat, SNCR und Rauchgas-/Kondensationswäscher – hat sich als technisch und wirtschaftlich besonders vorteilhaft erwiesen

Eine Executive Summary mit den wichtigsten Erkenntnissen ist HIER abrufbar. Die vollständige Studie finden Sie unter auf der HIER auf der BVK-Website.

Weitergehende Informationen zu den OTTERBEIN-Kalkydrat-Systemlösungen für die Luftreinhaltung finden sich HIER.

ZKW Otterbein schickt Zementdrehofen auf die 43. Ofenreise

Bereit für die Bausaison 2025

Großenlüder-Müs. Anfang März wurde bei den Zement- und Kalkwerken (ZKW) OTTERBEIN die jährliche „Winterreparatur“ mit einem feierlichen Moment abgeschlossen: der Zementdrehofen wurde gezündet und mit den besten Wünschen der Geschäftsführer Winfried Müller und Dr. Christian W. Müller, Werksleiter Dr. Tilman Scholten, dem Leiter Produktion und Technik Marc Sesselmann sowie Abteilungsleiter Klaus Neumann auf die 43. Ofenreise geschickt.

Die Wiederaufnahme der Produktion ist eine wichtige Nachricht für die zahlreichen Bauvorhaben in der Region, deren zuverlässige Belieferung mit den hochwertigen OTTERBEIN-Zementen zu Beginn der laufenden Bausaison mit der nun erfolgten Ofenzündung sichergestellt ist. Neben einer hohen Produktqualität zeichnen sich die OTTERBEIN-Zemente durch eine umweltfreundliche und verantwortungsbewusste Herstellung aus, was erst jüngst mit dem renommierten CSC-Nachhaltigkeitszertifikat (Concrete Sustainability Council) bestätigt wurde. "Nachhaltigkeit und Qualität gehen bei uns Hand in Hand. Auch in der Saison 2025 werden wir diese Ausrichtung konsequent weiterverfolgen und unseren Kunden innovative Lösungen bieten“, unterstreicht Geschäftsführer Dr. Christian W. Müller.

Im Rahmen der sog. „Winterreparatur“ wird die Produktion einmal im Jahr gezielt heruntergefahren, um umfangreiche Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten an den Anlagen durchzuführen. Insgesamt wurden rund 10.000 Arbeitsstunden geleistet und dabei – besonders erfreulich – keine Arbeitsunfälle verzeichnet. Die oberste Priorität während der gesamten Reparaturphase, die insgesamt 35 Tage andauerte, war die Sicherheit der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Fokus standen dabei auch gezielte Optimierungen, um die Energieeffizienz der Drehofenanlage weiter zu verbessern und den CO2-Fußabdruck der Produktion auf innovative Weise zu reduzieren. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen zur Optimierung des Wärmeübergangs im Wärmetauscherturm, wodurch der Energie¬einsatz noch effizienter genutzt werden kann und CO2 eingespart wird. Zudem wurden ca. 100 Tonnen Feuerfestmaterial fachgerecht erneuert, um den 42 Meter langen Ofenmantel bei Flammentemperaturen von rund 2.000 Grad Celsius effektiv über die bevorstehende einjährige Laufzeit zu schützen.

"Das erfolgreiche Abschließen dieser umfangreichen Arbeiten und die pünktliche Wiederaufnahme der Produktion sind ein Verdienst unseres engagierten Teams und unserer Partnerfirmen – ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz", betont Werksleiter Dr. Tilman Scholten.

Bildunterschrift: Den Zementdrehofen auf die 43. Ofenreise geschickt: Dr. Christian W. Müller, Winfried Müller, Klaus Neumann, Marc Sesselmann und Dr. Tilman Scholten (v. rechts).

TOP